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Startklar für die pädagogische Praxis

Fachkräfte entwickeln Projektideen zum Umgang mit Antisemitismus im Rahmen des ConAct-Projekts „Sichtbar Handeln! Gegen Antisemitismus.“

Vom 16.–18. September 2026 kamen Fachkräfte der Jugend- und Bildungsarbeit im Rahmen des dreiteiligen Diskursprojekts „Sichtbar Handeln! Umgehen mit Antisemitismus in Jugend- und Bildungsarbeit“ von ConAct in Berlin zusammen. Ziel war es, eigene Praxisprojekte im Bereich des deutsch-israelischen Jugendaustauschs oder der antisemitismussensiblen Bildungsarbeit zu entwickeln.

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Gestärkt gegen Antisemitismus im Berufsschulalltag

ConAct bildet Fachkräfte in Kooperation mit dem BIBB fort

„Es braucht nicht nur Wissen über Antisemitismus, sondern auch Sicherheit und eine eigene Haltung: Was tue ich, wenn es konkret passiert?“

Bereits im dritten Jahr in Folge kooperiert ConAct im Rahmen seines Projekts „Sichtbar Handeln! Gegen Antisemitismus.“ mit dem Deutsch-Israelischen Programm zur Zusammenarbeit in der Berufsbildung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), um Fachkräfte der beruflichen Bildung in Workshops zum Umgang mit Antisemitismus fortzubilden. Diesmal fanden Fachtage im September 2026 in Magdeburg, Münster und in Frankfurt am Main statt. Die jeweils rund 20 Teilnehmenden setzten sich mit Antisemitismus im Kontext von Israel und Nahostkonflikt auseinander und diskutierten konkrete pädagogische Handlungsmöglichkeiten.

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Antisemitismus im Kontext von Israel und Nahostkonflikt

Workshops zu pädagogischen Herausforderungen und Möglichkeiten nach dem 7. Oktober 2023 – für Ausbilder*innen, Lehrkräfte von Berufsschulen sowie in der beruflichen Bildung tätige pädagogische Fachkräfte

In Kooperation mit ConAct – Koordinierungszentrum Deutsch-Israelischer Jugendaustausch lädt das Deutsch-Israelische Programm zur Zusammenarbeit in der Berufsbildung am 3. und 9. September 2026 jeweils von 10 bis 16 Uhrzu Workshops der Reihe „WE ARE CONNECTED“ nach Magdeburg und Münster (hier auch in Kooperation mit der EU-Geschäftsstelle der Bezirksregierung Münster) ein. Am 29. September 2026 findet der Workshop in Frankfurt am Main von 12 bis 17 Uhr statt.

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Wie umgehen mit „viralem Antisemitismus“?

Gastvortrag und Austausch im Netzwerk „Sichtbar Handeln! Gegen Antisemitismus.“

„Ich heiße Rosa, ich mag meinen Hundi, Essen mit viel Knoblauch und ich mach gern Dead Jokes. Ich bin Jüdin und ich leb in Deutschland. Und nein, das heißt nicht, dass ich nur an die Shoah denke, orthodox bin oder ‚jüdisch‘ spreche. Und ich erlebe ständig Antisemitismus.“ So beginnt eines der Content-Videos, welche im Projekt „Shift & Tell“ der Amadeu Antonio Stiftung produziert wurden, um auf TikTok und Co. über Antisemitismus aufzuklären und Handlungsmöglichkeiten im Umgang damit aufzuzeigen.

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Antisemitismus im Kontext von Israel und Nahostkonflikt begegnen

ConAct stärkt Fachkräfte der Jugendhilfe im Umgang mit Antisemitismus in Weimar, Dresden und Kassel

Für das Jahr 2025 registrierte der Bundesverband von RIAS – Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus knapp 24 antisemitische Vorfälle pro Tag. Seit dem terroristischen Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 und dem darauffolgenden Krieg sind die Fallzahlen damit um ein Vielfaches gestiegen. Diese Entwicklung ist auch in der Jugend- und Bildungsarbeit und im Jugendaustausch spürbar: Antisemitismus und Unversöhnlichkeit im Sprechen über den sogenannten Nahostkonflikt stellen große Herausforderungen in der pädagogischen Arbeit dar. Das Projekt „Sichtbar Handeln! Gegen Antisemitismus.“ bot Fachkräften der Jugend- und Bildungsarbeit bei Fortbildungen in Weimar, Dresden und Kassel im Mai und Juni 2026 Räume für Austausch, Handlungstrainings und neue Methoden.

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