Alle Artikel mit dem Schlagwort: pädagogische Handlungsoptionen

Zwei Teilnehmende im Gespräch in einem Seminarraum.

Gesprächsräume schaffen – antisemitismussensible Jugend- und Bildungsarbeit in herausfordernden Zeiten

ConAct-Projekt „Sichtbar Handeln! Gegen Antisemitismus.“ antwortet auf gestiegenen Bedarf nach Weiterbildung zu Antisemitismus

Der brutale terroristische Angriff der Hamas auf die israelische Zivilbevölkerung am 7. Oktober und der daraufhin ausgerufene Krieg in Israel und dem Gazastreifen hat auch in Deutschland Auswirkungen – auch für die Jugend- und Bildungsarbeit. Verbale und physische Angriffe auf Juden und Jüdinnen in Deutschland haben seit dem 7. Oktober stark zugenommen. Es kommt vermehrt zu Konfliktsituationen und aufgeheizten Diskussionen. Verzerrte und dämonisierende Bilder von Israel gehen dabei häufig mit antisemitischen Argumentationsmustern einher. Fachkräfte der Jugend- und Bildungsarbeit sind herausgefordert, angemessen auf die Situation zu reagieren.

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„Nichts zu tun ist keine Möglichkeit“ – Antisemitismus sichtbar entgegentreten

Mit dem bundesweiten Diskursprojekt „Sichtbar Handeln! Gegen Antisemitismus“ sensibilisiert und stärkt ConAct Fachkräfte aus der außerschulischen Jugend- und Bildungsarbeit im Erkennen und Umgang mit Antisemitismus. Vom 26. bis zum 30. Juni tauschten sich 20 Teilnehmende in Wuppertal in Vorträgen und methodischen Workshops über die Geschichte, heutige Erscheinungsformen und Funktionen von Antisemitismus aus und erprobten pädagogische Handlungsstrategien. Als weiterer fester Bestandteil des Diskursprojekts wird die Seminargruppe im Oktober 2023 auf einer Begegnungsreise gemeinsam Israel erkunden.

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Wie sichtbar handeln gegen Antisemitismus? Mit Wissen, Perspektiven, Reflexion und Begegnung!

ConAct qualifiziert auch 2023 Fachkräfte der Jugendhilfe in Deutschland im Diskursprojekt „Sichtbar Handeln! Umgehen mit Antisemitismus in Jugend- und Bildungsarbeit“

Vom 19. bis zum 21. April widmeten sich 20 pädagogische Fachkräfte in Erfurt in Vorträgen, Workshops und methodischen Einheiten der Geschichte und Gegenwart von Antisemitismus in Deutschland. Die teilnehmenden Fachkräfte der Bildungs- und Jugendarbeit sind in ihrem Arbeitsalltag in unterschiedlichem Maße mit antisemitischen und israelfeindlichen Äußerungen konfrontiert. Die Teilnahme am Seminar soll ihre Sicherheit erhöhen, Erscheinungsformen und Funktionen antisemitischer Einstellungen zu erkennen und angemessen auf Antisemitismus reagieren zu können.

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