Deutsch-Israelische Fachkonferenz: „Alles wirkliche Leben ist Begegnung“ (Martin Buber)
22.–24.11.2022 , Berlin
22.–24.11.2022 , Berlin
Im Rahmen des Projektes „Sichtbar Handeln! Umgehen mit Antisemitismus in Jugend- und Bildungsarbeit“ lud ConAct Fachkräfte aus Deutschland, die im deutsch-israelischen Jugendaustausch aktiv sind, vom 29. bis 31. August nach Leipzig zu einem Methodentraining ein.
Mehr lesenDas Team des ConAct-Projektes „Sichtbar Handeln! Umgehen mit Antisemitismus in Jugend- und Bildungsarbeit“ beteiligte sich im August 2022 beim diesjährigen „Team Spirit Camp“ in Wittenberg mit einem Workshop.
Mehr lesenDas zweiteilige von ConAct durchgeführte Diskursprojekt „Sichtbar Handeln! Umgehen mit Antisemitismus in Jugend- und Bildungsarbeit“ bietet Fachkräften der Jugend- und Bildungsarbeit in Deutschland einen qualifizierten Lern- und Diskussionskontext, um die persönliche Sicherheit im Umgehen mit antisemitischen Äußerungen zu stärken. Es richtete sich an Pädagog*innen, die bisher kaum mit jüdischem Leben oder Israel in Kontakt gekommen und zugleich mit Vorbehalten, bestehenden Negativbildern von Jüdinnen und Juden sowie israelfeindlichen Verurteilungen und Vorfällen in ihrer Arbeit konfrontiert sind.
Mehr lesenConAct – Koordinierungszentrum Deutsch-Israelischer Jugendaustausch begleitet, bildet und stärkt Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe im Umgehen mit Antisemitismus in Jugend- und Bildungsarbeit. Das Projekt „Sichtbar Handeln!“ verbindet Bildung zur Geschichte und Aktualität von Antisemitismus mit einer Begegnungsreise nach Israel.
Mehr lesenIm Rahmen des Projekts „Sichtbar Handeln! Umgehen mit Antisemitismus in Jugend- und Bildungsarbeit“ wurden Methoden entwickelt, die das Thema Antisemitismus in seinen verschiedenen Facetten aufgreifen und auf deutscher Seite bei der Vor- und Nachbereitung deutsch-israelischer Austausche eingesetzt werden können.
Mehr lesen„Mir ist klar geworden, warum deutsch-israelischer Austausch bis heute und darüber hinaus so wichtig ist und Brücken bauen kann.“
Teilnehmer*in der Begegnungsreise
Die erste Begegnungsreise im Rahmen des Projektes „Sichtbar Handeln! Umgehen mit Antisemitismus in Jugend- und Bildungsarbeit“ nach Israel im April 2022 bildete den Auftakt für zwei weitere Gruppen von Fachkräften der Kinder- und Jugendhilfe sowie Bildungsarbeit aus Deutschland, die sich im Mai und Juli auf den Weg gemacht haben. Mit den Reisen konnte somit der erste Teil des von ConAct – Koordinierungszentrum Deutsch-Israelischer Jugendaustausch realisierten Projekts – eine Seminarwoche zur Geschichte und Aktualität von Antisemitismus – um das Moment der persönlichen Begegnung mit und in Israel ergänzt werden.
Mehr lesenIm Rahmen eines Fachgruppenreffens tauschten sich auf Einladung von ConAct – Koordinierungszentrum Deutsch-Israelischer Jugendaustausch Ende Mai 20 Expert*innen aus Wissenschaft, Bildungsarbeit, internationalem Jugendaustausch sowie aus der Gedenkstättenarbeit in Deutschland und Israel über Bildungsansätze gegen Rassismus und Antisemitismus aus. Dabei wurde besonders die Begegnungsarbeit in den Blick genommen. Welches Potenzial bietet sie Jugendlichen, um Vorurteile und diskriminierende Einstellungen kritisch zu hinterfragen?
Mehr lesenDas Hinterfragen von Stereotypen und Vorurteilen gegenüber „der*dem Anderen“ steht im Mittelpunkt eines jeden Jugendaustauschprogramms. Persönliche Begegnungen schaffen Räume, in denen junge Menschen nicht nur neue Beziehungen aufbauen, sondern auch positive Sichtweisen auf Vielfalt sowie Verständnis und Empathie für andere Lebensrealitäten entwickeln.
Mehr lesenWas noch vor wenigen Monaten fast undenkbar schien, konnte Anfang April 2022 nach vorfreudigem Warten und intensiver Vorbereitung endlich realisiert werden: Begleitet von ConAct startete im Rahmen des Diskursprojektes „Sichtbar Handeln! Umgehen mit Antisemitismus in Jugend- und Bildungsarbeit“ am 4. April die erste Begegnungsreise nach Israel. Die 7-tägige Reise mit dem Schwerpunkt auf persönlichem Austausch ist fester Bestandteil des zweiteiligen Diskursprojektes und war für die Mehrzahl der 18 Fachkräfte aus Kinder- und Jugendhilfe ein erster Besuch im Land.
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